Bevor man sich einfach willenlos bei einem Online Casino anmeldet und bei irgendeinem Spiel seine Einsätze platziert sollte man sich über die Odds, Gewinnchancen und Hausvorteil der betreffenden Spiele informieren. Die meisten Casino Spiele sind reine Glücksspiele bei denen der Hausvorteil festgelegt ist; nichts anderes als pure Mathematik der Wahrscheinlichkeit. Ich habe auf dieser Seite Ihnen einmal die unterschiedlichen Odds und deren Berechnung anhand von Craps und Blackjack dargestellt und auch erläutert.

Wie man beim Craps und Blackjack die Odds berechnet

Für einen Anfänger macht der Begriff Odds im gewissen Sinne und vom Ding her keinen Sinn; man kann sie entweder als Quoten (wie bei Sportwetten) oder als Gewinnchancen definieren. Odds/Gewinnchancen werden mit Hilfe der Mathematik der Wahrscheinlichkeit berechnet. Keine Angst, wir werden keine Mathestunde veranstalten. Ich werde Ihnen anhand von klaren Beispielen die ganze Sache erklären können.

Das Wichtigste vor dem Spielen eines Casino Spiels ist das Verständnis ob, wie, und überhaupt man eine guten Gewinnchance hat. Ein guter Indikator wie hoch die Gewinnchancen für Sie sind ist die Betrachtung der Gewinnchancen für das Haus, auch als Hausvorteil bekannt. Wenn der Hausvorteil sagen wir 5% betragen sollte, dann bedeutet dies auf längere Sicht, dass das Haus oder das Casino von Einsätzen in Höhe von €100 immer €5 als Gewinn verbuchen kann.

Odds/Gewinnchancen sind festgelegt, zumindest bei den reinen Glücksspielen. Spiele bei denen es auch auf das Geschick des Spielers, seinen Entscheidungen und der Anwendung von Strategien ankommt haben in der Regel einen variablen Hausvorteil und im Umkehrschluss auch variable Gewinnchancen. das wirkt sich auch auf die Auszahlungsrate aus. Sieht man eine Quote von 2:1, dann bedeutet dies nichts anderes, dass man bei einer erfolgreichen Wette in diesem Fall €2 bei einem Einsatz von €1 zurückbekommt.

Nehmen wir als Beispiel einmal Blackjack, meinem Lieblingsspiel. Die Odds sind nach einem Schema oder Formel berechnet wie oft der Spieler eine bestimmte Entscheidung bei einem bestimmten Kartenwert fällen würde. Als Spieler hat man beim Blackjack die Entscheidung wann und bei welchem Kartenwert man beispielweise eine weitere Karte anfordert, aufgibt, teilt, verdoppelt, usw. Hat man einen Kartenwert von 11 auf der Hand, dann besteht eine 0%-ige Chance, dass man sich überkauft, wenn man eine weitere Karte anfordert. Je höher jedoch der Kartenwert, desto höher auch die Chance, beim Anfordern einer weiteren Karten das man sich überhaupt und Bust geht.

Ein weiteres gutes Beispiel ist Craps. Um die Odds bei diesem Würfelspiel zu berechnen muss man die Anzahl der gewürfelten Ergebnisse einfach durch 36 teilen (das sind die 36 möglichen Resultate bei einem 6-er Würfelpaar; 2 hoch 6 = 36). Das Würfeln einer 7 kann am häufigsten vorkommen. Das bedeutet allerdings auch, dass die Auszahlungsquote für ein solches Ergebnis nicht hoch ist, sich aber trotzdem lohnt. Bei einer 3 sieht es anders aus; man kann Sie nur in zwei möglichen Kombinationen erwürfeln, einer 1+2 oder 2+1. Die Chancen eine 3 zu erwürfeln ist 1:18; dafür gibt's aber auch eine höhere Auszahlungsquote für einen solchen Einsatz auf diese Würfelkombination.